Es wird getuscht, was auf den Tisch kommt

Vertusche ich nur die Tatsachen?

Frau mit schoenen WimpernIch liebe Wimperntusche. Damit stehe ich nicht alleine, denn aktuellen Marktforschungen zu Grunde gelegt, macht die Mascara Industrie jährlich einen Umsatz von 73 Mio. Euro. Sicher trage ich einen großen Teil dazu bei, denn ich würde blind wetten, in den letzten 12 Jahren mehr Wimperntusche benutzt zu haben, als andere Frauen in ihrem gesamten Leben. Wussten Sie eigentlich, dass die Wimperntusche selbst schon über 70 Jahre alt ist? Genügend Zeit, die perfekte Tusche zu kreieren, denkt man.

Ich empfinde die Suche nach der perfekten Wimperntusche fast wie die Suche nach dem heiligen Gral. Es ist eine Aufgabe geworden, eine Jagd oder eine Mission. Ohne perfekt getuschte Wimpern würde ich niemals das Haus verlassen. Ein dichter, dunkler Blick mit vollen, schwarzen Wimpern ist etwas wunderbares.

Wimperntuschen regieren das Werbebild der Hochglanzmagazine. Sie versprechen Länge, Volumen, Definition, Schwung oder einfach alles zusammen. Wer hier noch klebt statt tuscht ist selber schuld. Schließlich wird in fast allen Anzeigen vom „Falsche-Wimpern-Effekt“ gesprochen. Doch welche ist für mich nun die Ultimative Wimperntusche. Bei derzeit über 500 schwarzen Mascaras auf dem Markt, eine nicht ganz einfache Frage.

Es kommt immer auf die Größe an.

Das zählt übrigens nicht nur für die Bürste der Mascara, sondern auch für die Augenform. Es ist eine recht einfache Gleichung. Die Bürste soll die Wimperntusche perfekt auf der Wimper verteilen. Ihnen ist sicher genau wie mir wichtig, dass weder dabei alle Wimpern aneinander kleben, noch das die Mascara im laufe des Tages bröselt oder das sich hässliche Klümpchen bilden. Entscheidend dabei ist nicht nur die Größe der Bürste, sondern auch aus welchem Material sie besteht.

Die klassische „Fiber Brush“ ist auf diesem Gebiet sicher der Vorreiter. Faserbürsten sind beliebt und halten was sie versprechen. Auch schwarz ist nicht gleich schwarz. Hier bieten viele Anbieter die Variante eines dunklen Grautons an, welcher auf der Wimper auch sehr edel wirkt. Mein Geschmack ist es aber nicht. Ich liebe für meine recht großen Augen tiefschwarze, dicke Bürsten. Diese müssen satte Farbe abgeben und sich geschmeidig auftragen lassen.

Viel hilft viel, da bin ich mir bei der Wimperntusche ziemlich sicher.

Das es mir da nicht alleine so geht, zeigt eine Studie des Unternehmens Lòreal. Hier wurden die Hirnströme von Probanden gemessen, denen Bilder von extrem getuschten, und nicht getuschten Wimpern gezeigt wurden. Das Ergebnis überraschte mich wenig. Die Bilder der extrem getuschten Augen brachten 12-mal mehr Aufmerksamkeit. Diese Studie spricht nicht nur für sich, sondern sicher Millionen Frauen direkt aus dem Herzen.

Gibt es die ultimative Wimperntusche?

Detail auf das Auge und die WimpernIm Netz beschäftigen sich ganze Internetforen mit genau dieser Frage. Eine einstimme Lösung gibt es jedoch nicht, und auch ich vermag diese Frage nicht zu beantworten. Die Antwort liegt im Detail. Da die Wimpern jeder Frau verschieden in Länge, Dichte und Form sind, gibt es das Ultimative nicht. Es gilt als auch bei der Wimperntusche: Perfekt ist, was gefällt.

Als absoluter Fan von Mascaras, habe ich mir natürlich ein paar Expertentipps eingeholt, um das bestmögliche Ergebnis beim Tuschen zu erzielen.

Zunächst sollte man nicht mehrfach „pumpen“, bevor man die Bürste benutzt. Einmal herausziehen reicht vollkommen aus, ansonsten pumpt man unnötig Luft in die Wimperntusche, die diese sehr schnell austrocknen lässt.

Mehrfaches Auftragen verstärkt den Effekt und betont die Wimpern besonders. Um tolle Ergebnisse zu erzielen, sollte man die Wimpern nicht nur oben und unten , sondern auch von innen und aussen tuschen.

Da ich es gern etwas fester und haltbarer mag, greife ich besonders gern zu wasserfester Mascara.

Diese übersteht nicht nur einen gesamten Tag im Büro, sondern auch noch den Saunabesuch am Abend. Wichtig ist, die Wimpern am Abend perfekt abzuschminken. Wer hier etwas nachlässig ist, wird schnell bestraft. Die Wimpern werden nicht nur strapaziert, und müssen mit Seren wieder aufgebaut werden. Sie können im schlimmsten Fall auch komplett abbrechen.

Meine Wimperntusche tausche ich aller drei Monat komplett aus. Das sollten Sie im übrigen auch tun. Nicht nur, um immer die wirklich beste Qualität an Farbe und Volumen zu bekommen. Vielmehr befinden sich im Mascara nach längerem Gebrauch auch Bakterien, die schlimme Entzündungen am Auge hervorrufen können. Das ist auch der Grund, warum ich meine Wimperntusche nie verleihe, nicht mal der besten Freundin.

Tuschen und pflegen für tolle Wimpern.

Porträt einer FrauFür mich ist die Pflege meiner Wimpern besonders wichtig, da ich sie durch tägliches, kräftiges Tuschen stark in Anspruch nehmen. Hier gibt es mittlerweile Sogar Mascaras, die ein integriertes Wimpernserum enthalten. Diese sollen nicht nur pflegen, sondern laut Hersteller auch die Wimpern kräftigen  und das Wachstum anregen, indem sie die Stammzellen regenerieren. Klingt in meinen Ohren etwas utopisch. Aus diesem Grund pflege ich meine Wimpern zusätzlich mit einem Wimpernserum. Dies sorgt nicht nur für ein schnelleres Wachstum, sondern auch für dichtere, schwärzere Wimpern.

Zu verdanken hat man diese, den hochwirksamen Inhaltsstoffen. Keratin, Aloe, Augenrost, Aminosäuren und Enzyme lassen das Wunderwerk wahr werden. Ich verwende Wimpernseren immer im Rahmen einer Kur. Diese dauert in der Regel drei Monate, und sorgt neben dem wahnsinnig schnellen Wachstum meiner Wimpern auch dafür, dass sie tiefschwarz sind, und schön glänzen. Angewendet werden die Seren übrigens nicht nur von Frauen.

Auch Männer die unter kurzen, ungesunden oder schnell ausfallenden Wimpern leiden, sollten in Betracht ziehen, zu einem Serum von http://www.wimpern-serum.net/ zu greifen. Die Anwendung ist übrigens so einfach wie genial. Fast alle Wimpernseren kommen in kleinen Fläschchen, und haben einen kleinen Applikator zum auftragen. Dieser funktioniert ähnlich wie bei einem Eyeliner, und wird direkt am Ansatz des Wimpernkranzes aufgetragen. Ich verlasse mich dabei ganz auf die Anweisungen des Herstellers, und trage morgens und abends eine kleine Menge auf.

Die Wirkung stellte sich bei mir bereits nach der ersten Woche ein. Um die tollen Resultate beizubehalten, verwende ich mein Serum nach der Kur nun zwei bis drei mal in der Woche. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Seren so verträglich sind, dass sie auch von Menschen mit Kontaktlinsen, künstlichen Wimpern oder Augenfehlern angewendet werden dürfen.

Verzichten sollte man nur während der Schwangerschaft oder der Stillzeit. Das ist aber in meinen Augen nachvollziehbar und absolut okay.

Anbieter von Wimpernseren gibt es im Internet oder in den Fachparfümerien übrigens genügend. Hier empfehle ich bevorzugt auf die Testberichte zu den jeweiligen Seren zu hören. Natürlich ist auch der Erfahrungswert im Bekanntenkreis absolut vom Vorteil. Abschließend kann ich jedoch meiner besten Freundin und auch Ihnen nur empfehlen, eine Kur mit einem Wimpernserum auszuprobieren. Weil schöne Augen einfach glücklich machen.

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